Welche Matratze passt zu mir?
Drei Dinge sind wichtig: Ihr Gewicht bestimmt den Härtegrad. Ihre Schlafposition bestimmt, wo die Matratze nachgeben muss. Und das Material entscheidet über Klima und Haltbarkeit.
Kaltschaum ist atmungsaktiv und federt zurück. Memory Foam passt sich an, speichert aber etwas Wärme. Wer nachts schwitzt, greift besser zu Kaltschaum. Wer Druckentlastung braucht, zu Memory Foam.
Am besten probeliegen. Tabellen und Online-Rechner ersetzen das nicht.
Seitenschläfer: Die richtige Härte
Viele schlafen auf der Seite, kaufen aber Matratzen, die für Rückenschläfer gemacht sind. Dabei brauchen Seitenschläfer eine Matratze, die an Schulter und Hüfte nachgibt, damit die Wirbelsäule gerade bleibt.
Zu hart: Die Wirbelsäule knickt seitlich ab. Folge sind Schmerzen und unruhiger Schlaf. Zu weich: Die Hüfte hängt durch.
Am besten im Laden auf die Seite legen und jemanden schauen lassen, ob die Wirbelsäule gerade ist.
Wann sollte eine Matratze ausgetauscht werden?
Wenn Sie morgens mit Schmerzen aufwachen, die abends nicht da waren. Wenn eine Kuhle sichtbar ist. Wenn Sie woanders besser schlafen als zu Hause. Das sind die häufigsten Zeichen.
Wie lange eine Matratze hält, hängt vom Material und der Nutzung ab. Ein Topper kann die Lebensdauer verlängern, aber irgendwann muss eine neue her. Kommen Sie vorbei, wenn Sie unsicher sind.
